06.-08.03.2026 Internationales Schwimmfest in Erlangen

06.-08.03.2026 wieder einmal eine Wettkampfreise nach Bayern - es hat sich gelohnt

Am Freitag kurz nach dem Mittag starteten wir mit 4 Kleinbussen nach Erlangen. Mit dabei waren 26 Sportler und 5 Betreuer der WKI. Es sollte unser Wettkampfhöhepunkt des Schwimmjahres werden. Dies trat dann nicht bei allen ein.

Aber erst einmal der Reihe nach. Traditionell fahren wir ja nicht nur in die Schwimmhallen, sondern es muss immer etwas von Stadt „hängen“ bleiben. Deshalb unternahmen wir ein Stadtspiel. In kleinen Gruppen zogen wir los, um einen Weg zu den vielen Stationen zu finden und einige knifflige Fragen zu beantworten. Nach dem CheckIn im Hotel stärkten wir uns mit Monsterpizzen. Da blieb viel für den ersten Wettkampftag übrig.

7.00 Uhr saßen wir bereits am Frühstückstisch um uns für einen sehr anstrengenden Tag zu stärken. Das Meldeergebnis zeigte, dass wir es mit enorm starker Konkurrenz zu tun bekommen sollten. Zum Glück fanden wir noch eine Ecke für unsere Sachen. 650 Sportler aus 31 Vereinen waren ein enormes Teilnehmerfeld. So wurde schon das Einschwimmen zu einer Herausforderung. Der Wettkampf lief von Anfang an bei fast allen unseren Sportlern sehr gut. Bei den Mädchen waren dies vor allem die jüngeren Sportlerinnen bei den Jung die älteren Sportler. Der erste Sieg ließ lange auf sich warten. Schließlich gelang dies Juli Herrmann über 100m Schmetterling. Die kurzen Sprintstrecken liefen gar nicht so gut. Da blieben wir oft über unseren Bestzeiten. Dagegen konnten alle über die 100m bis 400m Strecken glänzen. Da gab es enorme Leistungssteigerungen. Vor allem Hannah Rother, Lory Bachmann und Lennart Stark überzeugten mit starken Leistungen. Sein Kämpferherz zeigte Ben Wendritsch vor allem über 400m Freistil. Sehr gut war, dass mit fortschreitender Wettkampfzeit die Leistungen auf hohem Niveau blieben. 18.30 Uhr hatten wri es für den ersten Tag geschafft.

Der zweite Tag begann mit den Beinstrecken. Da haben wir unsere Stärken hervorragend ausgespielt. Nur die riesigen und sehr schweren Bretter bereiteten ungewohnte Probleme. Dann erreichte uns wieder der Zustand vom Tag zuvor. Lang Top - kurz „Flop“. Am Sonntag sammelten wir eine ganze Menge Medaillen ein. Dabei waren solche Lichtblicke zu bestaunen, wie die 200m Rücken von Thanos Kechagias oder die 50m Schmetterling von Tim Matzel. Die Bestzeitenquote stieg auf knapp 74 Prozent. Bei jedem Start schafften eine neue Bestleistung: Tim Matzel, Lennart Stark, Sandro Wild, Julian Windler, Milla Kult und Anni Richter. Fünf Bestzeiten erreichten Max und Johanna Paesler, Ben Wendritsch, Lory Bachmann, Anneli Gottschalk, Leni Rautenberg und Josephin Thiele. Das ist doch mal ein sehr positiver Schnitt.

Insgesamt sammelten wir 37 Medaillen - 7xGold, 13xSilber, 17xBronze - ein. Dazu kamen noch 12 vierte Plätze. Die erfolgreichsten Sportler unserer Trainingsgruppe waren: Lory Bachmann (2x1./1x2./1x3.), Juli Herrmann (1x1./2x2./1x3.), Sandro Wild (1x1./4x3.), Leni Rautenberg (1x1./1x3.), Tim Matzel (2x2./1x3.) und Ben Wendritsch (1x2./2x3.).

Ein sehr erfolgreiches Wettkampfwochenende für unser Team. Auch wenn nicht alle Träume in Erfüllung gingen.

Vielen Dank, dem fleißigen Elternteam, welches die Kinder außerhalb des Schwimmbeckens betreute und verwöhnte.