16.-22.02.2025 Winterlager in Schmalzgrube (2)
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- Erstellt am 17. Februar 2025 - 20.45
- Verfasst von Steffen Uhlich
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Winterlager Tag 2 - Schieern is schie
Bevor wir im Schnee so richtig loslegten, hatten uns die Kids schon 4.45 Uhr aus den Federn geholt. Man dachte, die Nacht ist schon zu Ende. Bei einem geplanten Frühstück um 8.00 Uhr allerdings leicht verfehlt. Das wird sich in den nächsten Tagen sicherlich noch ändern. Frisch gestärkt versuchten wir, unsere Ski unter die Füße zu bekommen. Das klappte schon mal ganz gut. Traditionell beginnen wir unser Skilager mit einem Ski-ABC.
Dabei lernen wir die Grundschritte und -techniken des Skilaufens kennen. Für die alten Hasen eine Auffrischung. Dafür nutzten wir eine kleine Fläche neben unserer Herberge. Die war vollkommend ausreichend. Die Großen halfen unseren Neulingen bei den ersten Versuchen. Bei Minus 9 Grad mussten wir ständig in Bewegung bleiben. Zum Schluss kam noch eine kleine Abfahrt und ein Anstieg hinzu. Was macht man, wenn man im Schnee liegt? Solche brennenden Fragen wurden praktisch ausprobiert. Mit den dünnen Latten gar nicht so einfach, wieder auf die Beine zu kommen. Nach neunzig Minuten hatten wir das Rüstzeug erhalten. Nicht alle gingen ins Warme. Einige schnappten sich einen Schlitten und ab auf Bauers Piste.
Nach dem Mittagessen und einer Pause organisierten wir einen Schuttleservice zu den Loipen von Jöhstadt. Doch mit Loipen war nicht viel. Die Schnee reichte nicht zum Spurenziehen. Wir mussten also selbst Hand- bzw. Fuß anlegen. So eroberten wir das Feld in großer Breite. Im Wald schieerten wir dann fein hintereinander. Die Großen drehten eine Extrarunde und alle anderen bewegten sich gut zwei Stunden bergauf - bergab durch den Wald. Sturzfrei blieben nur wenige. Lukas hatte es dabei ziemlich heftig erwischt und zog sich eine dicke Wund zu, die sogar behandelt werden musste. Sonst ist alles gut gelaufen. Zurück in der Herberge mussten sich alle erst einmal entspannen. Es trat ein gespenstige Ruhe ein.
Das sollte sich nach dem Abendbrot ändern. Wir riefen zur Apres-Ski-Party. Von der ersten Sekunde ging die Post ab. Unsere „Eintänzerin“ Gretha animierte alle zum Tanzen. 75 Minuten voll Party und dann ab in die Kojen. Eh wir die zweite Kontrollrunden gegangen sind, haben alle geschlafen. Mal schauen, wie lange?